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Klausurtagung Ehrenamt Straffälligenhilfe

Ein besonderer Schwerpunkt der Klausurtagung der LAG Straffälligenhilfe im Freistaat Thüringen am 23.04.2026 lag auf der Frage, wie aus dem Ableisten von Sozialstunden nachhaltiges ehrenamtliches Engagement entstehen kann. 

Diskutiert wurde unter anderem mit dem Ehrenamtsbeauftragten der Thüringer Staatskanzlei Herrn Guntram Wothly, dass Sozialstunden häufig einen ersten niedrigschwelligen Zugang zu gemeinwohlorientierter Tätigkeit bieten und somit als Brücke ins Ehrenamt genutzt werden können.

Die Teilnehmenden hoben hervor, dass positive Erfahrungen während der Sozialstunden, eine wertschätzende Begleitung sowie klare Ansprechpartner entscheidend dafür sind, Motivation und Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Durch gezielte Ansprache, individuelle Förderung und transparente Perspektiven könne es gelingen, Menschen nach Abschluss ihrer Auflagen für ein freiwilliges, längerfristiges Engagement zu gewinnen.

Ziel ist es, vorhandene Potenziale zu erkennen, Selbstwirksamkeit zu stärken und so einen Beitrag zur sozialen Integration und Rückfallprävention zu leisten.